Der Kunde " Sohn von Frau Zwölfe" hat weit vor Weihnachten telefonisch um einen Termin zur Berufsberatung erbeten, dort konnte man keine Termine vergeben, der Kunde "SvFZ" musste erst einmal einen Fragebogen ausfüllen, den man zuschickt und dann nach Auswertung dieses Bogens einen Termin vergibt. Prozedere sehr umständlich und nicht einzusehen, wieso es nicht einfacher geht, aber naja.
Gewartet hat "SvFZ" dann drei Wochen, nachdem dann immer noch kein Fragebogen zur Terminierung Berufsberatung eingegangen war, hat dann Frau Zwölfe nett nachgefragt und erfahren, das man einen solchen Bogen nie nicht rausgeschickt hatte...soso....also auf ein neues.
Der Fragebogen ging dann ca. eine Woche später hier ein, soweit sogut, "SvFZ" füllte ihn aus und er wurde zeitnah an die "Agentur für Arbeit" zurückgeschickt.
Abermals gingen Wochen ins Land und Frau Zwölfe erkundigte sich dann gestern, etwas unbalaciert, bei der Arbeitsagentur, wo denn nun der Termin bliebe, evtl. im Schneechaos stecken geblieben?
NEIN, das was ich am anderen Ende des Telefones bot, schlug dem Fass -mal wieder- den Boden aus.
Die nette Stimme am Telefon erzählte, das der Fragebogen eingegangen war und man "SvFZ" auf eine Wachteliste gesetzt hätte.
Frau Zwölfe: " Warteliste? wir wollten einen Termin, es drängt und ist wichtig, genau wie es ursprünglich und danach auch diverse Male kommuniziert wurde"
Nette Stimme: " Ja, tut mir leid, alle Termine sind ausgebucht und er befindet sich auf der Warteliste für einen Beratertermin..."
Frau Zwölfe: " Hm, wenn sie aber doch wissen, dass er auf der Warteliste steht, wieso bekommt der "Kunde" keine schriftliche Nachricht, schliesslich warten wir auf Antwort "
Nette Stimme: " Ähm ja nee also DAS ist ja nun wirklich nicht voresehen, wieso informieren? Nein, ähm das hat das Amt nicht vorgesehen..."
Frau Zwölfe: " Wenn man doch "Kunde" ist , wo bleibt dann ihr Kundenorientiertes Arbeiten und die Dienstleistungserfüllung, eine Nachricht ist das MINDESTE WAS EIN KUNDE ERWARTEN KANN !"
Nette Stimme : " Aber, nein, also ähm so ist das ja auch nicht, also Kunde, ähm ja, ähm nein, es ist nicht vorgesehen, er muss halt jetzt warten"...
Liegts nun daran, das man nicht wirklich Kunde ist und sie dementsprechend auch keine Kundenorientierung erfüllen wenn sie ihre Arbeit machen ?
Leider bestägt die Arbeitsagentur wieder das, was man ohnehin von ihr gewohnt ist, wenn man nämlich als "Kunde" mal länger auf dem Gang saß , wie ich, sieht man die fleissig arbeitenden Arbeitsagentur Sachbearbeiter ihre Kaffeetassen rumtragen und lautstark Tratschen, anstatt sie ihre Arbeit tun, Freitags scheint ab 10:00h nix mehr zu laufen . ( wie gut, das ich geldulig auf meine SA warten musste damals und selber sah, wie fleissig die Arbeitsamtsbienchen sind, da ist klar, das Termine nicht vergeben werden können, man muss ja noch genügend Zeit haben seine Kaffeetasse zu lüften).....